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Центр реабилитации диких животных "Утес"

Центр основан в 1991 году Кругловым Владимиром Емельяновичем, профессиональным тигроловом, отловившим более 40 тигров в уссурийской тайге. Расположен в селе Кутузовка района имени Лазо, в центре Уссурийской тайги, в двух часах езды на автомобиле от г. Хабаровска. Это один из немногих центров в стране по сохранению Амурского тигра. В настоящее время только на Сихотэ-Алине сохранилась единственная в мире жизнеспособная популяция амурского тигра.

Deutsch

Über das Zentrum der Rehabilitation von wilden  Tieren

 

Die regionale Stiftung zur Erhaltung der Artenvielfalt und der Rehabilitation von Wildtieren zu Khabarovsk (Ferner Osten der Russischen Föderation), genannt „Utes“ (russ. für cliff), ist eine nicht kommerzielle öffentliche Organisation, die im Juni 1998 in der Region von Khabarovsk offiziell ins Leben gerufen wurde und sich in der Nähe der Siedlung Kutusovka im Naturschutzgebiet Sohote-Alin befindet. Der Vorsitzende der Stiftung und der Leiter des Rehabilitationszentrums Utes ist der Biologe Eduard Kruglov, der diesen Beruf und die Leidenschaft dafür von seinem Vater übernommen hat und von einem Tierarzt und zwei Tierpflegerinnen unterstützt wird. Das Rehabilitationszentrum für Wildtiere Utes ist der Pächter des Territoriums beim russischen Staat und es liegt ca. 140 km von der Stadt Khabarovsk entfernt. Die wichtigsten Aufgaben des Zentrums Utes sind die Erhaltung des einzigartigen Naturgebiets sowie dessen bedrohter Tier- und Pflanzenarten; ökologische Erziehung und Aufklärung der Bevölkerung durch populärwissenschaftliche Exkursionen und die Einrichtung der Informationspfade für Besucher: die Bildung optimaler Bedingungen für die provisorische Haltung von kranken, verletzten und mutterlosen Wildtieren mit ihrer späteren Auswilderung. Dadurch wird ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung des genetischen Pools sowohl der geschützten Arten als auch des Jagdwildes geleistet. Die Pflanzenvielfalt dieses Gebiets beinhaltet außer solchen bekannten Bäumen wie Linden, Eschen, Eichen, Espen, Erlen und Pappeln weniger bekannte und seltene Arten wie z.B. Amurzeder, Korkenbaum, Eleuterokokkus, verschiedene Lianen wie Schisandra und Gingseng.

 

Das Rehabilitationszentrum liegt zwischen dem rechten Ufer des Flusses Amur und der westlichen Seite des Gebirgsmassivs Sihote-Alin. Während dieses Gebiet noch in der jüngsten Vergangenheit erschlossen und bebaut wurde, steht es heutzutage unter Naturschutz und wird aktiv renaturiert. Erfolgreich ist z.B. die Wiederherstellung der Taigagebiete, wo besonders die Zedern wachsen (bis dato sind vom Zentrum Utes ca. 14000 Exemplare dieses Baums gepflanzt worden, welche die wichtigste Nahrungsquelle für Wildschweine und Fernöstliche Hirsche sind.)

 

Das Klima wird vom Japanischen Meer bestimmt, während im Winter ein kontinentaler Einfluss spürbar ist: Der Winter ist trocken und frostig (von  minus 21 bis minus 45 Grad Celsius). Die höchste Schneedecke im Wald kann bis 124 cm im Gebirge bis 51 cm auf Ebenen erreichen. Im Sommer überwiegt das feuchte Kontinentalklima; um diese Zeit fallen 74-82% der Jahresniederschläge, meistens als starke und dauerhafte Regenfälle, was natürlicherweise zur Überflutung der zahlreichen Arme des Amurs führt. Die größte Luftfeuchtigkeit wird in der Zeit vom Juni bis einschließlich September erreicht. Das Klima während des Winters zeichnet sich in dieser Region durch starken Frost und eine dicke Schneedecke aus, was das Überleben der Wildtiere erschwert. Deshalb sind oft besonders in harten Wintern zusätzliche biotechnische Maßnahmen zur Unterstützung der Fauna erforderlich. Die Hydrogeographie des Gebiets wird durch den Bach Perevalny geprägt, der in den Fluss Chor mündet. Dieser breite Bach ist hydrologisch genauso schnell und stark wie ein Gebirgsfluss. Die Lage und die geographischen Gegebenheiten sowie die Zufahrtswege des Zentrums Utes machen es besonders geeignet für die Aufnahme und Versorgung der Wildtiere und die Entwicklung des Naturtourismus.

 

Das Rehabilitationszentrum ist angesichts knapper staatlicher Finanzierung stets auf Spenden und Hilfen durch Bevölkerung und verschiedene Organisationen angewiesen. Es muss außerdem die Pacht an den russischen Staat für das Territorium entrichten, auf dem es seine Freilandgehege und Einrichtungen betreibt. Für jede Hilfe aus dem In- und Ausland sind die Tierärzte und Tierpfleger, die sich meistens unentgeltlich um ihre Schützlinge kümmern, sehr dankbar!

К дикому тигру, который находится на реабилитации, приходит тигрица из тайги.

Следы молодой дикой тигрицы не раз были замечены возле вольера с самцом, но в объектив камеры видеонаблюдения она попала впервые. Эта самка живет на территории памятника природы Сихотэ–Алинь. Ее следы мы регулярно наблюдаем возле нашего центра. Два месяца назад она также подходила к вольеру тигра Жорика. На видео все события происходят в левой части кадра